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Coming soon: Chitwan Nationalpark - mit Elefanten auf Rhinojagd | |
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Waisenkinder in Nepal
Aufmerksam geworden sind wir auf diese Problematik bereits in den ersten Tagen in Kathmandu. Die zahlreichen Strassenkinder, klebstoffschnueffelnd, bettelnd und in Banden organisiert, kann man kaum übersehen. Zu krass ist der Kontrast der obdachlosen Kinder, die unter den Schaufenstern der Juweliere in Thamel schlafen. Blutige Prügeleien um erbetteltes Essen oder Zigaretten (die Kids sind teilweise kaum älter als 8 Jahre) gehören zur Tagesordnung. So beschliessen wir vor dem Annapurna Trek in Pokhara ein Waisenhaus zu besuchen. Letztlich aber eines von denen, die eben keinen "Paten" oder eine Organisation in Europa hinter sich stehen haben und zu Weihnachten nette Hochglanz-Kalender mit den Rotznasen in alle Welt verschicken und in erster Linie dazu dienen den Machern dicke Geldbeutel zu bescheren. Es sind 15-18 Kinder, die in
einem ehemaligen Kuhstall untergebracht sind, um die sich Krishna in Pokhara
kümmert. Krishna ist der nepalische Initiator des Heims, das er mit
Unterstützung eines Deutschen, der nun leider schwer krank ist, gegründet
hat. Krishna stammt selbst aus den Bergen um Pokhara um weiss daher sehr gut
um die Problematik der Kinder. Zum Teil aus finanziellen Gründen zu ihm
gebracht, evtl. weil einer oder beide Ernährer verstorben sind, oder
die Kinder missgebildet sind (ein Kind hatte 6 Finger pro Hand), etc.
Gründe lassen sich wohl hunderte finden. Als wir die Kinder besuchen
sind wir sehr überrascht über deren gute Laune, die auch über das für
die Touris eingeübte weit hinausgeht. Sie lernen fleissig, können
erstaunlich gut Englisch, Rechnen und Schreiben. Wirklich erstaunlich in
Anbetracht der Situation. Als wir das Heim verlassen, sind wir wirklich beeindruckt wie alle mit dieser schwierigen Konstellation zurecht kommen und wie so ein Heim ohne grosse Organisation im Hintergrund funktionieren kann. Es muss wohl an Krishnas angenehmen und einnehmenden Wesen liegen, dass Touristen vor Ort genügend Geld spenden. Das das Geld gut aufgehoben ist, davon konnten wir uns vor Ort mehrfach überzeugen. Wer Interesse an Unterstützung dieses Projekts hat, kann sich gerne hier genauer umsehen. |
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13-09-2008 - 25-09-2009
Pokhara + Annapurna Zusammen mit Irwin, dem
Besitzer des Janashakti Workshops in Patan, und seinem Besuch aus Frankreich
machen wir uns auf den Weg nach Pokhara - dem Annapurna Massiv. Wir mussten
die Fahrt bereits um einen Tag verschieben, da wiedermal ein Streik dafuer
sorgt, dass alle Strassen blockiert sind. So machen wir uns auf den Weg
nach Besi Sahar, dem Ausgangspunkt des Annapurna Circuit. Mit dem lokalen
Bus eine 5h Fahrt, er hält an jeder Milchkanne und ist gnadenlos
überfüllt. Wir kommen verschwitzt und durchgeschüttelt in Besi an, die
angekündigte verfallene Schotterpiste entpuppt sich als gut erhalten und so
ist die erste Stunde eigentlich fürn Arsch, wenn man trekt nimmt man besser
eines der vielen Jeep-Taxis, die zwischen Besi und Bulbule pendeln, mit dem
Bike gehts umso besser. Wir sind heilfroh es in 2 Tagen wieder nach Besi zurückzuschaffen und am nächsten Tag gehts direkt nach Pokhara zum weiteren Auskurieren. Doch auch hier stellt sich nur sehr langsam Besserung ein und wir halten es für das sicherste zusammen nach Kathmandu zurückzukehren, nur dort gibt es medizinische Versorgung auf annähernd westlichem Niveau. Wir sind beide sehr enttäuscht, hätte diese Runde doch ein Highlight, sowohl sportlich als auch fotografisch, der Reise werden sollen. Wir haben einfach kein Glück und nun doch die Schnautze ziemlich voll vom indischen Subkontinent und den herrschenden hygienischen Verhältnissen und der Hitze. Für "normale" Reisende mag das alles noch erträglich sein, in dem Wissen in wenigen Wochen zu Hause wieder einen guten Arzt zu haben, für uns ist das kaum zu geniessen, von dem Antibiotika- und Schmerzmittelverbrauch ganz abgesehen. Zum guten Schluss passt auch, dass Mikes Kamera den Geist aufgibt. Wir hoffen diese in Kathmandu repariert zu bekommen. Ansonsten wäre erstmal Essig mit Fotos. Daher beschliessen wir auch noch im Oktober nach Südamerika zu verschiffen: Flucht nach Vorne - die Anden sollen ja auch nett sein. |
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31-08-2008 - 12-09-2008
Kathmandu + Patan So, nun sind wir endlich im Workshop in Kathmandu angekommen. Unterwegs war die Strasse noch 3h
blockiert aufgrund eines Erdrutsches. Dank GPS Koordinaten finden wir die
Werkstatt auf Anhieb. Wir besprechen alles und machen eine grosse "TO
DO" Liste - der grosse Service steht an und ein paar Verbesserungen in
Sachen Wohnqualität würden wir gerne vornehmen, ausserdem wurde uns
während einer Demo in Indien die Heckscheibe eingeschlagen. Es stellt sich jedoch
schnell heraus, dass Material und Teile in Nepal schwer zu bekommen sind und
die Vorbesitzer mächtig am Auto gepfuscht haben. So sifft die Dichtung des
Transfergetriebes zur hinteren Antriebswelle und das Lager hat mächtig
Spiel. Offenbar hatte einer der Vorbesitzer hier einen Schaden und bei der
Reparatur einfach mal die Distanzscheiben zur Einstellung des Lagerspiels
weggelassen! Prima. Finally we
arrived in the Kathmandu Workshop. On the way we got stucked for 3h because
of a huge landslide. Thanks to the GPS we find the workshop directly. |
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